Alexander Schallenberg: Neuer Präsident der Europe’s Futures Initiative

Alexander Schallenberg: Neuer Präsident der Europe’s Futures Initiative

Alexander Schallenberg, ehemaliger österreichischer Außenminister und Bundeskanzler, übernimmt eine neue Rolle als Präsident der Europe’s Futures Initiative (EFI). Diese paneuropäische Denkfabrik, die von der Erste Stiftung und dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) ins Leben gerufen wurde, hat ihren Sitz in Wien und soll ab Januar 2026 offiziell ihre Arbeit aufnehmen.

Eine Denkfabrik mit Mission

Die Europe’s Futures Initiative versteht sich als Plattform für innovative politische Lösungen und möchte Europa in Zeiten geopolitischer Herausforderungen stärken. Schallenberg betonte im Gespräch mit der „Presse“, dass die Initiative darauf abzielt, konkrete Handlungsanleitungen zu entwickeln, um zentrale europäische Probleme wie demografische Veränderungen und den Brain Drain zu bewältigen. „Wir müssen uns entschlossen für starke Demokratien, offene Marktwirtschaften und pluralistische Gesellschaften einsetzen“, so Schallenberg.

Ein internationales Netzwerk

EFI bringt führende Köpfe aus ganz Europa zusammen, darunter renommierte Persönlichkeiten wie die italienische Politologin Nathalie Tocci und der US-Politikwissenschaftler Francis Fukuyama. Francesco Rocchetti, ehemaliger Generalsekretär des italienischen Thinktanks ISPI, wird als Direktor die operative Leitung übernehmen. Die Finanzierung erfolgt durch die Erste Stiftung.

Schallenbergs Vision für Europa

Schallenberg sieht EFI als eine Plattform, die Europa helfen soll, sein Potenzial zu erkennen und zu nutzen. „Europa hat enorme Kapazitäten, die wir besser ausschöpfen müssen“, erklärte er gegenüber der APA. Die Denkfabrik soll nicht nur akademische Diskussionen fördern, sondern mit „pointierten Lösungsvorschlägen“ aktiv in politische Debatten eingreifen.

Ein Blick in die Zukunft

Die ersten Berichte der EFI werden sich auf demografische Herausforderungen konzentrieren. Ziel ist es, die wirtschaftliche Prosperität und Demokratie in Europa wieder enger zu verknüpfen. Schallenberg sieht die Initiative als Chance, Europa in einer Zeit globaler Unsicherheiten zu stärken und neue Impulse zu setzen.

Quellen: oe24.at, erstestiftung.org, diepresse.com
Credits: APA

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