Schock in Kärnten: Am Bahnhof von Weizelsdorf soll ein 39-jähriger Busfahrer von drei Jugendlichen aus Afghanistan brutal angegriffen und gewürgt worden sein. Der Fahrer schilderte gegenüber der Regionalplattform 5 Minuten: „Plötzlich sind sie auf mich losgegangen, haben mir die Gurgel zugedrückt. Ich habe um mein Leben gekämpft!“ Wie 5 Minuten weiter berichtet, seien die Jugendlichen bereits beim Einstieg auffällig gewesen:
„Sie sind mir regelrecht in die hintere Tür vom Bus gesprungen.“
Nach Informationen von exxpress.at verlief die Fahrt zunächst ruhig, bis an der Endstation die Attacke eskalierte. Zufällig fuhr in diesem Moment ein Zug in den Bahnhof ein, was die Täter zur Flucht veranlasste. Der Zug wurde daraufhin gestoppt, und die Polizei konnte die drei Tatverdächtigen festnehmen.
Verletzungen und Schock beim Fahrer
Wie exxpress.at berichtet, erlitt der Busfahrer Striemen am Hals und musste im Krankenhaus behandelt werden. Zudem habe die Polizei ihm Fotos der mutmaßlichen Angreifer gezeigt, die er nach eigenen Angaben identifizieren konnte. Obwohl die Verletzungen nicht lebensbedrohlich waren, sitzt der Schock tief:
„Diese Strecke möchte ich nie mehr fahren“, sagte der Fahrer erneut gegenüber 5 Minuten.
Eine offizielle Presseaussendung der Landespolizeidirektion Kärnten zu diesem Fall ist im Presseportal bislang nicht zu finden, wie die Polizei-Website aktuell zeigt.
FPÖ fordert harte Konsequenzen
Politisch sorgt der Vorfall für Aufregung. Wie exxpress.at berichtet, bezeichnete der Ferlacher FPÖ-Stadtrat Dominic Keuschnig das Asylheim Görtschach als „Sicherheitsrisiko“ und forderte dessen sofortige Schließung. Auch FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann kündigte laut exxpress.at eine parlamentarische Anfrage an, um den Fall politisch aufzuarbeiten.
Verkehrsverbund beruhigt: „Ein Ausnahmefall“
Der Verkehrsverbund Kärnten verweist laut exxpress.at auf bestehende Sicherheitsmaßnahmen wie Plexiglasabtrennungen und verriegelbare Türen. Es handle sich um einen „Ausnahmefall“. Zusätzlich seien Schulungen für das Fahrpersonal geplant. Auch 5 Minuten bestätigt, dass der betroffene Bus mit modernen Schutzsystemen ausgestattet war – was die Frage aufwirft, wie es trotzdem zu der Attacke kommen konnte.
Viele Fragen offen
Unklar bleibt bisher, warum die Jugendlichen den Busfahrer attackierten und welcher Aufenthaltsstatus bei ihnen vorliegt. Ohne offizielle polizeiliche Mitteilung bleiben diese Punkte vorerst unbeantwortet. Klar ist nur: Der Vorfall hat eine Welle politischer Debatten ausgelöst – und wirft einmal mehr die Frage nach Sicherheit im öffentlichen Raum auf.
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