Die Entscheidung für ein kreditfinanziertes Finanzpaket sowie der Vorwurf der Täuschung haben das Ansehen von Friedrich Merz deutlich beeinträchtigt.
In einer aktuellen Umfrage sprechen sich nur noch 37 Prozent der Befragten dafür aus, dass Merz Bundeskanzler wird – ein Rückgang im Vergleich zu Anfang März, als noch 44 Prozent diese Vorstellung befürworteten. Gleichzeitig ist die Ablehnung gestiegen: 53 Prozent fänden eine Kanzlerschaft von Merz schlecht (Anfang März: 50 Prozent).
Auch die Erwartungen an seine Amtsführung haben sich verschlechtert. Nur noch 45 Prozent der Befragten glauben, dass Merz einen guten Job als Regierungschef machen würde – deutlich weniger als die 53 Prozent Anfang März. Umgekehrt erwarten mittlerweile 44 Prozent eine schlechte Kanzlerschaft, während dieser Wert zuvor bei 37 Prozent lag.
Breite Zustimmung für Lockerung der Schuldenbremse bei Verteidigungsausgaben Unabhängig von der Person Merz stößt die von CDU/CSU und SPD vorgeschlagene Lockerung der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben auf breite Zustimmung: 64 Prozent der Befragten unterstützen diesen Schritt – darunter Mehrheiten in den Anhängerschaften von CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP. Lediglich 32 Prozent sprechen sich dagegen aus.
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