Während die Wiener Grünen mit einem finanziellen Einsatz von fast 300.000 Euro nur auf Platz 5 im Ranking der Social-Media-Präsenz der Parteien kommen, schafft es die FPÖ mit weniger Geld auf 500.000 Interaktionen und Platz 1. Diese Daten nennt BuzzValue-Boss Markus Zimmer im Gespräch mit Heute.
Die SPÖ kommt bei ihrer Web-Offensive mit wenig Kapitaleinsatz (22.000 Euro) immerhin auf Rang 2 (484.000 Interaktionen), vor drei Wochen lag die SPÖ noch vor der FPÖ.
Am meisten Geld stecken eben die Grünen mit ihrer ziemlich unbekannten Spitzenkandidatin Judith Pühringer (Stichwort: Bäuminnen) in die Social-Media-Bewerbung (296.837 Euro), sie kommen aber nur auf Platz fünf der Interaktionen (101.000).
ÖVP und NEOS weit abgeschlagen
In einem modernen Wahlkampf gefährlich schlecht sind die aktuellen Web-Daten für die ÖVP und die NEOS: die Wiener Volkspartei schafft nur 65.000 Interaktionen, die Wiener Neos nur 35.000.
Derart schlechte Zahlen am neuen „Stammtisch“ der modernen Gesellschaft sollten Wiens ÖVP-Chef Karl Mahrer und NEOS-Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling alarmieren – offenbar wurde zu spät und mit viel zu wenig Engagement auf diese neue Art des Wahlkampf gesetzt.
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