Die Messer-Angriffe werden offenbar schon derart häufig, dass die Landespolizeidirektion Wien die Taten vom Sonntag in einer Sammel-Meldung aneinanderreiht – binnen fünf Stunden wurden zwei Personen niedergestochen.
Fall 1: Mehrere Streifenbesatzungen wurden alarmiert, da eine Person mit Stichverletzungen im Bereich der U-Bahnstation Neue Donau gemeldet wurde. Die ersteintreffenden Beamten leisteten unverzüglich Erste Hilfe bis ein Rettungsdienst die weitere notfallmedizinische Versorgung übernahm. Im Zuge der Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass es zuvor zu Beschimpfungen zwischen zwei Männern über soziale Medien gekommen war. Laut einem Zeugen kam es dann zu einem vereinbarten Treffen, wo das Opfer mit mehreren Messerstichen im Oberkörperbereich nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Der unbekannte Täter flüchtete unverzüglich. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben bisher ohne Erfolg. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, hat die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall übernommen.
Fall 2: Bei einem Raufhandel in Wien-Favoriten erlitt eine Person um 20.55 Uhr Verletzungen durch ein Messer im Halsbereich. Zwei unbekannte Täter sind seitdem flüchtig. Die mutmaßliche Tatwaffe konnte bereits sichergestellt werden. Das Opfer wurde leicht verletzt und nach der notfallmedizinischen Versorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
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