Verteidigungsministerin Klaudia Tanner greift in ihrem Ressort durch und setzt den Rotstift an. In der Heeres-Verwaltung werden Stellen gestrichen, was dem Steuerzahler jährlich eine satte Summe erspart.
Sieben Posten weniger
Es ist eine klare Ansage aus dem Verteidigungsministerium: Die Verwaltung muss schlanker werden. Wie oe24.at berichtet, bestätigte Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) in einer Anfragebeantwortung, dass im Jahr 2025 sieben Planstellen eingespart beziehungsweise abgegeben wurden. Konkret handelt es sich dabei um Beamtenstellen verschiedener Gehaltsklassen (A7, A5 und A4), die künftig nicht mehr nachbesetzt werden.
Durch diesen Schritt bleiben dem Budget jährlich rund 300.000 Euro erhalten. Diese Summe ergibt sich aus den Gehältern inklusive aller Lohnnebenkosten, die nun wegfallen.
Umbau der Chef-Etage
Doch es geht nicht nur um den Abbau von einzelnen Posten. Hinter den Kulissen wurde die gesamte Struktur der oberen militärischen Führung neu aufgestellt. „Mit dem Jahr 2025 wurde die Reorganisation der Zentralstelle und der oberen militärischen Führung umgesetzt und abgeschlossen“, erklärte Tanner laut dem Bericht. Das Ziel: Eine Verkleinerung der Organisation bei gleichbleibenden Aufgaben.
Um das Bundesheer fit für die Zukunft zu machen und weiter Kosten zu drücken, setzt das Ministerium zudem voll auf die digitale Karte. Unter dem Titel „Bundesheer Online“ soll die Digitalisierung im Wehrdienst massiv vorangetrieben werden.
Quelle: oe24.at
Credits: APA
Neueste Kommentare