Die Freiheitliche Wirtschaft schlägt Alarm: Österreich sei längst ein Hochsteuerland, und dennoch werde weiter an der Steuerschraube gedreht. In einer aktuellen Presseaussendung kritisiert die Organisation die Bundesregierung scharf und fordert tiefgreifende Reformen.
„Österreich hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem“
Die Freiheitliche Wirtschaft sieht die Ursachen der finanziellen Herausforderungen klar auf der Ausgabenseite. „Der Staat ist zu teuer, zu langsam und zu weit von der wirtschaftlichen Realität entfernt“, heißt es in der Aussendung. Während Unternehmen um Aufträge, Liquidität und Mitarbeiter kämpfen, wachse der Verwaltungsapparat unaufhörlich weiter. Die Bürokratie nehme zu, und der Standort verliere zunehmend an Attraktivität.
Belastungen gefährden Arbeitsplätze und Wohlstand
Besonders in einer Phase schwacher Konjunktur seien zusätzliche Belastungen für Unternehmen fatal. „Wer Betriebe in dieser Situation weiter belastet, gefährdet Arbeitsplätze, Investitionen und unseren Wohlstand“, so die klare Botschaft. Statt kosmetischer Korrekturen brauche es eine echte Reform des Systems.
Konkrete Forderungen: Bürokratieabbau und Entlastung
Die Freiheitliche Wirtschaft fordert unter anderem eine spürbare Entlastung bei den Lohnnebenkosten, einen echten Bürokratieabbau und klare, effiziente Strukturen. „Leistung, Verantwortung und unternehmerische Initiative müssen sich wieder lohnen“, betont René Schachner MSc, Präsident der österreichischen Unternehmerakademie.
Schachner: „Jetzt ist die Zeit für eine echte Reform“
René Schachner, der auch Vorsitzender der Initiative FW 2030 ist, findet deutliche Worte: „Unsere Betriebe brauchen keine weiteren Abgaben, sondern Respekt vor ihrer Leistung. Wer den Staatsapparat weiter aufbläht, gefährdet den Standort. Jetzt ist die Zeit für eine echte, strukturelle Reform – klar, konsequent und ohne politische Schönfärberei.“
Quellen: exxpress.at, entpolitisieren.at
Credits: APA
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