Europaministerin Claudia Bauer, die sich auf dem Weg zu einem informellen Treffen mit ihren EU-Amtskollegen in Zypern befand, musste ihre Reise abrupt unterbrechen. Grund dafür war ein Drohnenangriff auf den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern.
Drohnenangriff auf Akrotiri
Zwei unbemannte Drohnen wurden laut einem Sprecher der zypriotischen Regierung abgefangen, bevor sie den Stützpunkt erreichten. Der Vorfall führte zu einer Evakuierung des nahegelegenen Flughafens Paphos und löste Alarmbereitschaft auf der gesamten Basis aus. Der britische Stützpunkt Akrotiri, der größte seiner Art außerhalb des Vereinigten Königreichs, spielt eine zentrale Rolle in den Operationen im Nahen Osten, wie The Independent berichtet.
Ersatzprogramm in Athen
Für Claudia Bauer und ihre Delegation bedeutete der Vorfall, dass der geplante Flug nach Zypern gestrichen wurde. Stattdessen nutzte die Ministerin die zusätzliche Zeit in Athen für Arbeitstreffen mit griechischen Amtskollegen, darunter Domna-Maria Michailidou, Ministerin für sozialen Zusammenhalt, und Sevi Voloudaki, Vizeministerin für Migration und Asyl. Auch ein Besuch der Odyssea Academy, einer Einrichtung für Integration, wurde kurzfristig ins Programm aufgenommen.
Hintergrund des Konflikts
Der Drohnenangriff steht im Zusammenhang mit den eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Der britische Stützpunkt Akrotiri dient als strategischer Knotenpunkt für Operationen in der Region, einschließlich der Abwehr iranischer Drohnen. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden nach dem Vorfall auf das höchste Niveau angehoben, wie das britische Verteidigungsministerium bestätigte.
Quellen: oe24.at, The Independent
Credits: APA
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