Am Donnerstagmorgen schockte ein Messerangriff am Bahnhof Winterthur die Schweiz. Mitten in der Rushhour, vor den Augen einer Schulklasse. Der Täter wurde noch am Tatort festgenommen.
Was geschah
Wie die Kantonspolizei Zürich und 20 Minuten berichteten, attackierte ein 31-jähriger Schweizer am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, kurz vor 8.30 Uhr am Bahnhof Winterthur mehrere Passanten mit einer Stichwaffe. Drei Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht – ein Mann erlitt schwere, zwei weitere mittelschwere Verletzungen. Bei den Opfern handelt es sich laut Polizeiangaben um Schweizer Staatsangehörige im Alter von 28, 43 und 52 Jahren. Wie 20 Minuten berichtete, war ein Gebiet von rund 100 Metern rund um die neue Unterführung mit Sperrband abgesperrt – mindestens zehn Polizeifahrzeuge standen im Einsatz.
„Allahu Akbar“ – aber Motiv unklar
Wie 20 Minuten unter Berufung auf einen Augenzeugen gegenüber dem Tages-Anzeiger berichtete, soll der mutmaßliche Täter während des Angriffs „Allahu Akbar“ gerufen haben. Euronews berichtete zudem, dass die Schweizer Zeitung Blick Videoaufnahmen veröffentlichte, die einen Mann zeigen, der aus dem Bahnhof rennt und offenbar diesen Ruf ausstößt. Wie nachrichten.at unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete, wollte ein Polizeisprecher die „Allahu Akbar“-Rufe auf Anfrage jedoch ausdrücklich nicht bestätigen. Das Motiv sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen – ein extremistischer Hintergrund wurde offiziell weder bestätigt noch ausgeschlossen.
Schulklasse in unmittelbarer Nähe
Wie 20 Minuten berichtete, befand sich zur Tatzeit eine Schulklasse in unmittelbarer Nähe des Geschehens. Die Lehrerin stellte sich laut Augenzeugenberichten schützend vor ihre Schüler, während der Täter an ihr vorbeirannte.
Credits: APA
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