Kumberg: Vater gesteht Tötung seiner achtjährigen Tochter

Kumberg: Vater gesteht Tötung seiner achtjährigen Tochter

Im Fall der getöteten Achtjährigen im steirischen Kumberg hat der tatverdächtige Vater bei seiner polizeilichen Vernehmung ein Geständnis abgelegt. Er räumte ein, seine Tochter getötet zu haben.

Das Geständnis

Der Vater des Mädchens gestand am Mittwoch die Tat, wie derStandard unter Berufung auf die Landespolizeidirektion (LPD) Steiermark berichtet. Bei seiner Vernehmung gab er an, nach Streitigkeiten mit seiner Partnerin selbst Suizid begehen zu wollen. Zuvor habe er beabsichtigt, seine Tochter zu töten, sagte er den Ermittlern.

Die Obduktionsergebnisse

Die Obduktion des Mädchens ergab laut Polizeiangaben, dass es infolge starken Blutverlusts durch schwere Schnitt- und Stichverletzungen gestorben war.

Weiteres Verfahren

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, geht man davon aus, dass die Staatsanwaltschaft einen psychiatrischen Sachverständigen bestellen wird. Für den Tatverdächtigen gilt bis zu einer allfälligen rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Hinweis: Dieser Artikel behandelt den gewaltsamen Tod eines Kindes sowie Suizidalität. Wer sich selbst in einer Krise befindet oder belastende Gedanken hat, kann sich rund um die Uhr kostenlos und vertraulich an die Telefonseelsorge (142) oder das Kriseninterventionszentrum wenden. Bei akuter Gefahr gilt der Notruf 133.

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