Nach dem Besuch bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen sagte der FPÖ-Chef zwar kein Wort, doch er wirkte nicht wirklich betrübt (siehe APA-Bild oben) – und wenig später setzte Herbert Kickl wieder auf seine neue Facebook-Politik: Schneller als es die ÖVP-Pressestelle verlautbaren konnte, berichtete der Bundesparteiobmann der Freiheitlichen schon davon, dass „ehebaldigst“ – also vermutlich schon an diesem Freitag – mit der Volkspartei weiterverhandelt wird.
Wer schneller, wer besser über die neuen Medien kommuniziert, der zeigt eben klar, wer bei den spannenden Verhandlungen das Sagen hat – ob der Schein trügt, würden die Österreicher auch bald sehen, wenn die ÖVP irgendwann einfach nicht mehr mitspielt.
Manche Beobachter sprechen bereits von einem Psychokrieg Kickls gegen die ÖVP-Spitze, der schlussendlich der FPÖ das Innen- und auch das Finanzministerium bringen soll. Diese beiden extrem wichtigen Ressorts möchte die ÖVP – exxtra24 hat berichtet – ja unbedingt für einen Parteikameraden halten.
In wenigen Stunden geht die Schlacht am Verhandlungstisch weiter. Diejenigen, die Blau-Schwarz schon am Ende sahen, haben sich jedenfalls zu früh gefreut.
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