Nach Dänemark schlägt auch Schweden einen härteren Kurs gegen Migranten ein, die mit ihrer Lebensweise die Gesellschaft belasten. Das nun angekündigte Gesetz, das in Kürze beschlossen wird, sieht garantierte Abschiebungen vor, auch wenn ein Migrant keine Straftat begangen hat. Schon bei dieser „nicht rechtschaffenen“ Lebensweise sollen Zuwanderer das Aufenthaltsrecht in Schweden verlieren: der Betrug bei Sozialleistungen, das Anhäufen von Schulden, Terrorverherrlichung oder Störungen der öffentlichen Ordnung, beispielsweise durch Drogenkonsum. „Die Gesetzgebung wird für Menschen, die keine schwedischen Staatsbürger sind, strenger sein“, sagte Migrationsminister Johan Forssell.
Und er erklärte dazu: „Das Vertrauen der Bürger in die Einwanderungspolitik beruht auf dem grundlegenden Prinzip, dass diejenigen, die nach Schweden kommen und Verbrechen begehen – oder sich auf andere Weise schlecht verhalten – nicht hier sein sollten.“
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