Impfstoff-Debakel: Millionen Dosen im Müll – Steuerzahler zahlen die Zeche!

Impfstoff-Debakel: Millionen Dosen im Müll – Steuerzahler zahlen die Zeche!

Österreich hat mehr Corona-Impfdosen vernichtet als verimpft! Während die Bürger sparen müssen, fließen Millionen in den Sondermüll.

Verschwendung in schwindelerregenden Dimensionen

Die nackten Zahlen sind erschütternd: Von den insgesamt 70 Millionen bestellten Impfdosen wurden nur 31 Prozent tatsächlich verimpft. Das bedeutet, dass 26,6 Millionen Dosen – im Wert von über 532 Millionen Euro – einfach entsorgt wurden. Wie die FPÖ in einer parlamentarischen Anfrage aufdeckte, landeten allein 15 Millionen Dosen von BioNTech/Pfizer und 6,5 Millionen von Moderna im Müll. Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) rechtfertigt die Beschaffung dennoch als „medizinisch notwendig“, wie der Exxpress berichtet.

Spenden ins Ungewisse

Doch damit nicht genug: Fast zehn Millionen Dosen wurden ins Ausland verschenkt, darunter eine Million an den Iran und 1,3 Millionen an Bangladesch. Was mit diesen Spenden geschah, bleibt unklar. Laut Ministerium gibt es keine Akten über die Verwendung der Dosen. Ein Weiterverkauf sei zwar ausgeschlossen, doch Transparenz sieht anders aus, wie Heute enthüllt.

Kritik von FPÖ: „Steuergeldverbrennung!“

Die Kritik der FPÖ ist vernichtend. Nationalratsabgeordneter Harald Schuh spricht von einem „Paradebeispiel für Misswirtschaft“. „Für neun Millionen Einwohner wurden 70 Millionen Dosen bestellt – das sind acht Impfungen pro Kopf, vom Baby bis zum Greis!“, so Schuh. Die Freiheitlichen fordern eine sofortige Neuverhandlung der Abnahmeverpflichtungen und eine lückenlose Aufklärung, wie aus einer Pressemitteilung der FPÖ hervorgeht.

Leere Impfzentren, volle Lager

Die Nachfrage nach Impfungen ist dramatisch eingebrochen. 2025 wurden bis Oktober nur 140.000 Impfungen verabreicht – ein Tiefpunkt, der im Mai mit nur 241 Impfungen erreicht wurde. Dennoch plant die Regierung, weitere 1,5 Millionen Dosen für 44 Millionen Euro zu kaufen. Gleichzeitig liegen noch 545.000 Dosen ungenutzt in Lagern, wie aus einer parlamentarischen Anfrage hervorgeht.

Ein teures Lehrstück

Die Dimensionen dieses Desasters sind beispiellos. Seit Beginn der Pandemie wurden 46,6 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt für Corona-Maßnahmen ausgegeben, davon mindestens 1,4 Milliarden allein für Impfstoffe. Die FPÖ spricht von einem „wirtschaftlichen und politischen Versagen“ und fordert ein Ende des „Verschwendungswahns“, wie die Plattform OTS berichtet.


Credits: APA

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