Irgendwo im zentralafrikanischen Staat Niger (27 Millionen Einwohner) wird Eva G. (74) gefangen gehalten: Die Wienerin kümmerte sich schon jahrelang um bedürftige Menschen, als sie am 11. Jänner von einer bewaffneten Bande entführt worden ist.
Seitdem ist die Österreicherin verschwunden, die Bemühungen des Außenministeriums, die Frau zu befreien, dürften sich in Grenzen halten, wie aus Nachrichtendienst-Kreisen zu hören ist.
Jetzt gibt es aber ein Lebenszeichen von Eva G.: An ihrem gestrigen Geburtstag wurde ein aktuelles Foto der Österreicherin auf einer X-Seite veröffentlicht, offenbar haben die Entführer Interesse daran, an das Schicksal ihres Opfers zu erinnern.
„Es dürfte um Lösegeld gehen, ein terroristischer Hintergrund ist eher auszuschließen – für eine Terrorgruppe hätte die lange Gefangenschaft des Entführungsopfers wenig Sinn“, meinte ein Nachrichtendienst-Experte, der jahrelang gekidnappte Deutsche und Österreicher mit Verhandlungen und Lösegeld aus der Gefangenschaft befreit hat.
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