Von der syrischen Regierung aus Ex-Terroristen in Damaskus geduldet, foltern und morden Islamisten-Milizen die Mitglieder der Glaubensgruppe der Drusen. Jetzt zeigt ein Video, wie Islamisten in einem Wohnblock Drusen zum Sprung in den Tod zwingen. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger beschenkte erst kürzlich das Regierungsregime in Syrien mit 19,3 Millionen Euro Steuergeld.
Es sind Aufnahmen unfassbarer Grausamkeit: Die Islamisten-Milizen filmen sich dabei selbst, wie sie drei Drusen zwingen, über ein Balkongeländer eines Wohnblocks zu springen – dabei schießen sie noch auf ihre Opfer. Die Schlächter, deren Morde und deren Terror vom Regierungsregime in Damaskus geduldet werden, sollen in den vergangenen Tagen schon hunderte drusische Staatsangehörige getötet haben.
Nach Angaben von Menschenrechts-Aktivisten sind bereits fast 1000 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten sei inzwischen auf 940 gestiegen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Organisation mit Sitz in Großbritannien, die sich auf ein Netz von Informanten vor Ort stützt, zählte mindestens 406 Tote in der Provinz Suwaida, darunter 80 Zivilisten. Überprüfen lassen sich die Zahlen nicht, die Angaben der Beobachtungsstelle gelten aber als in der Regel verlässlich.
Nur Israel hilft den Drusen
Die neue Gewalt im Süden Syriens war vor knapp einer Woche ausgebrochen. Es kam zu tödlichen Zusammenstößen zwischen drusischen Milizen und sunnitisch-muslimischen Beduinenstämmen. Truppen der syrischen Übergangsregierung griffen ein. Als Reaktion bombardierte Israel zur Unterstützung der Drusen Regierungsgebäude in Damaskus und Konvois der syrischen Regierungsarmee auf dem Weg nach Suwaida.
Die Drusen sind eine religiöse Minderheit und leben in Syrien, dem Libanon, Israel und Jordanien. Nach dem Sturz der Assad-Herrschaft im Dezember 2024 und Jahren des Bürgerkriegs bleibt die Lage im ethnisch und religiös vielfältigen Syrien weiterhin fragil.
Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat erst vor wenigen Wochen mit österreichischem Steuergeld die Regierung des syrischen Präsidenten Al-Sharaa beschenkt, um die Situation in Syrien zu stabilisieren. 19,3 Millionen Euro flossen aus Wien nach Damaskus – jetzt lässt die syrische Regierung die Horror-Taten der Islamisten zu.
Der Link zum Video:
https://www.youtube.com/shorts/L4WyCJEimAI?t=7&feature=share

Credits: Screenshots

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