Gottfried Helnwein: Millionen-Streit mit Klemens Hallmann

Gottfried Helnwein: Millionen-Streit mit Klemens Hallmann

Schloss Ruegers, ehemals als Riegersburg bekannt, wurde erstmals 1212 erwähnt und diente im Laufe der Jahrhunderte verschiedenen Adelsfamilien als Sitz. Für die Niederösterreichische Landesausstellung 1993 wurde das Schloss nördlich von Horn teilweise renoviert und war in den letzten 20 Jahren Schauplatz für Ausstellungen, Theateraufführungen und Filmproduktionen.

Der österreichische Künstler Gottfried Helnwein und der bekannte Wiener Immobilienunternehmer Klemens Hallmann haben im Jahr 2021 gemeinsam das Schloss Ruegers in Riegersburg – dicht an der Grenze zu Tschechien – erworben. Das im 16. Jahrhundert erbaute Barockschloss sollte in den kommenden Jahren nachhaltig saniert werden.

Allerdings: Hallmann, dessen Firmengruppe einige Probleme haben dürfte, will aus dem gemeinsamen Projekt aussteigen – und das zu einem sagenhaften Preis, berichtet jetzt die „Krone“.

Der Chef der Hallmann Holding hätte für seinen Anteil an der denkmalgeschützten Immobilie Preisvorstellungen, die bis zum Dreifachen seines ursprünglichen Investments reichen.

Hallmann möchte aus Schlosss-Projekt aussteigen

Vor dem Kauf durch Hallmann und Helnwein war die Immobilie um 4,9 Millionen Euro zum Verkauf angeboten worden. Aktuell finden sich in der Bilanz der Betriebs GmbH. Sachanlagen über 5,15 Millionen. Der Bilanzverlust 2023 beläuft sich laut „Krone“ auf  883.000 Euro.

Die Trennung der beiden Geschäftspartner und Schlossherren dürfte nicht einfach werden: So soll Gottfried Helnwein ein Vorkaufsrecht für die 50 % Hallmanns haben – eine Einigung dürfte nicht so schnell in Sicht sein.

Ob Helnwein dann die Sanierung des Schlosses alleine übernehmen will, ist noch nicht entscheiden.

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