Geisel-Bilder vor Synagoge bespuckt: Syrer nicht in Haft

Geisel-Bilder vor Synagoge bespuckt: Syrer nicht in Haft

Vermutlich sind die drei syrischen Migranten (19, 20, 21) bereits wieder auf dem Weg zu ihren offiziellen Wohnadressen in Österreich – sie kamen nicht in Haft, obwohl sie in München bei der Synagoge für einen Polizeieinsatz gesorgt haben: Das Trio bespuckte die dort ausgestellten Bilder der israelischen Geiseln der Hamas.

Zwei Sicherheitsdienst-Mitarbeiter hatten den unfassbaren Vorfall bemerkt und versuchten, die drei aggressiven Männer, die in Österreich wohnen, festzuhalten.

Der 1jüngste Syrer (19) trat daraufhin mit dem Bein einen der beiden Security und zückte auch ein Messer.

Die Sicherheitsdienst-Mitarbeiter drohten daher den Gebrauch ihrer Schusswaffen an. Vor Ort befindliche Polizeibeamte, die auf die Situation aufmerksam geworden waren, drohten ebenfalls den Gebrauch ihrer Schusswaffen an. Erst dann ließ der Syrer das Messer fallen.

Alle drei in Österreich lebende Syrer wieder auf freiem Fuß

Die Generalstaatsanwaltschaft München hat die Ermittlungen gegen drei junge Männer aufgenommen. Demnach wird gegen die drei Syrer, die ihren Wohnsitz in Österreich haben, nun wegen Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ermittelt.

Die drei Männer wurden nach ihrer vorläufigen Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie erwartet nun nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft aber eine Anklage in Deutschland. 

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