Eurovision Song Contest 2026: Wien wird zur Sicherheitsfestung

Eurovision Song Contest 2026: Wien wird zur Sicherheitsfestung

Die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien laufen auf Hochtouren – und die Sicherheitsmaßnahmen sind so streng wie nie zuvor. Mit täglich mehreren hundert Polizisten, Unterstützung durch das FBI und einer Terrorwarnstufe auf zweithöchstem Niveau wird die Veranstaltung zur logistischen Herausforderung.

16.000 Personen unter der Lupe

Wie Dieter Csefan, Vizepräsident der Wiener Polizei, bei einer Pressekonferenz erklärte, wurden bereits 16.000 Personen sicherheitspolizeilich überprüft. Besonders im Fokus stehen Mitarbeitende privater Sicherheitsdienste. Die Stadthalle, Austragungsort der Shows, gleicht einer Hochsicherheitszone: Zugang nur nach strengen Kontrollen, inklusive Sprengstoffspürhunden und Sicherheitsschleusen auf Flughafenniveau.

Proteste und Drohnenverbot

Die Polizei rechnet mit Protestaktionen, vor allem aus dem pro-palästinensischen Umfeld. Für den Finaltag am 16. Mai wurde bereits eine Demonstration mit 3.000 Teilnehmern angekündigt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, gilt ein striktes Flugverbot für Drohnen im Umkreis von 1,5 Kilometern um die Veranstaltungsorte. Verstöße können mit hohen Geldstrafen geahndet werden.

FBI im Einsatz

Erstmals unterstützt das FBI die österreichischen Behörden. Eine Taskforce aus New York soll Cyberangriffe verhindern und die Sicherheit der Veranstaltung gewährleisten. Diese Maßnahme erinnert an den vereitelten Anschlag auf ein Konzert von Taylor Swift im Jahr 2024, bei dem US-Dienste entscheidend halfen.

Strenge Regeln für Besucher

Im Eurovision Village am Rathausplatz gelten strikte Sicherheitsvorkehrungen: Taschen größer als A4-Format sind verboten, ebenso alkoholische Getränke. Für die Opening Ceremony und das Finale gilt sogar eine No-Bag-Policy – erlaubt ist nur, was in die Hosentasche passt.

Ein Fest der Musik unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen

Trotz der angespannten Lage soll der Eurovision Song Contest ein Fest der Musik und Vielfalt bleiben. Mit einem umfassenden Sicherheitskonzept und internationaler Zusammenarbeit will Wien zeigen, dass es Großveranstaltungen sicher und erfolgreich meistern kann.

Quellen: exxpress.at, wien.info, eurovision.wien.gv.at, blick.ch, bz-berlin.de
Credits: APA

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