Das Ausmaß der Tragödie in der Stadt Örebro in Zentral-Schweden erschüttert die ganze Nation: Der Serienmörder kam mit einer automatischen Waffe auf den Campus der Risbergska Schule.
„Etwa zehn Menschen wurden heute getötet“, sagte Polizeichef Roberto Eid Forest. Die Beamten könnten keine genauere Angabe zur Opferzahl machen. Auch zur Zahl der Verletzten konnte die Polizei nichts sagen. Zuvor hieß es der Schütze sei mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Einen terroristischen Hintergrund der Tat schloss die Polizei aus. Der Täter war der Polizei bisher nicht bekannt, er habe keine Verbindung zu einer Bande gehabt.
Videos vom Tatort zeigten eine große Polizeipräsenz sowie Rettungswagen. Die Behörden arbeiteten an der Identifizierung der Getöteten. Die Polizei teilte mit, Beamte seien nicht verletzt worden.
Die Rektorin der Schule Ingela Bäck Gustafsson erzählte in einem Interview des Rundfunksenders SVT, dass sie Mittagspause machte, als Schüler an ihr vorbeiliefen und riefen, man solle das Schulgelände verlassen. „Als ich auf dem Schulhof war, hörte ich Schüsse, ganz in der Nähe“, sagte Bäck Gustafsson. Und: „Wir rannten dann um unser Leben.“
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