Die Malachias-Weissagung enthält eine Reihe von 112 rätselhaften lateinischen Formeln, von denen jede einem zukünftigen Papst zugeordnet sein soll – beginnend mit Coelestin II. im Jahr 1143 und endend mit dem ominösen „Petrus Romanus“ im Jahr 2027. Dieses letzte Papstbild beschreibt das Ende der Kirche – und möglicherweise der Welt.
Franziskus’ Tod und die Erinnerung an eine Prophezeiung
Papst Franziskus war seit Monaten gesundheitlich angeschlagen und starb nun im Alter von 88 Jahren an den Folgen einer Hirnblutung. Nun beginnt für die katholische Kirche die traditionelle neuntägige Trauerzeit, bevor das Konklave zur Wahl seines Nachfolgers einberufen wird. Nur Kardinäle unter 80 Jahren sind wahlberechtigt, eine Zweidrittelmehrheit ist für die Wahl erforderlich.
Doch während der Vatikan trauert, sorgt nun ein 900 Jahre altes Dokument für weltweite Beunruhigung, berichtet die britische Daily Mail: Die Malachias-Prophezeiung sagt nicht nur den Namen des letzten Papstes voraus, sondern auch das Jüngste Gericht – und nennt als Endpunkt das Jahr 2027.
Wer ist „Petrus Romanus“?
In der letzten Passage der Prophezeiung heißt es:
„In der letzten Verfolgung der heiligen römischen Kirche wird Petrus der Römer herrschen, der seine Herde durch viele Drangsale führt; danach wird die siebenhügelige Stadt zerstört, und der furchtbare Richter wird das Volk richten. Ende.“
Einige Gläubige und Theologen sehen darin ein klares Zeichen: Der nächste Papst soll „Petrus Romanus“ sein – der letzte Papst vor dem Untergang Roms und dem Weltgericht. Besonders aufsehenerregend ist, dass unter den aktuellen Favoriten auf das Papstamt gleich drei Kardinäle mit dem Namen Peter sind:
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Peter Erdő (Ungarn) – konservativer Kirchenführer
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Peter Turkson (Ghana) – prominente Stimme für soziale Gerechtigkeit
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Pietro Parolin (Italien) – erfahrener Diplomat und enger Vertrauter von Franziskus
Die Prophezeiung ist für viele gläubige Christen beunruhigend. Denn sie legt nahe, dass mit dem Pontifikat von „Petrus Romanus“ das Jüngste Gericht näher rückt. Zahlreiche Hinweise verdichten sich auf das Jahr 2027 – also nur 20 Monate nach dem Tod von Franziskus.
Laut Auslegung einiger Historiker und Bibelforscher markierte das Jahr 1585, in dem Papst Sixtus V. gewählt wurde, die Mitte der Prophezeiung. Genau 442 Jahre nach dem ersten genannten Papst – und genau 442 Jahre vor 2027. Eine erschreckend genaue Rechnung, wenn sie denn stimmt.
Prophezeiung oder Zufall?
Kritiker halten das Dokument für eine Fälschung aus dem 16. Jahrhundert, da viele der ersten 74 Papstbeschreibungen auffallend präzise sind – während spätere Formeln vager und deutungsfähiger erscheinen. Dennoch gibt es verblüffende Übereinstimmungen:
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Papst Benedikt XVI. wurde als „Gloria olivae“ (Ruhm des Olivenbaums) angekündigt – er gehörte der benediktinischen Olivetaner-Bewegung an.
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Papst Johannes Paul II. („De labore solis“ – Von der Mühsal der Sonne) wurde bei einer Sonnenfinsternis geboren.
Auch bei Franziskus wurde spekuliert, er könne selbst „Petrus Romanus“ sein – sein bürgerlicher Name lautet Giovanni di Pietro di Bernardone.
Düstere Vorhersage
Noch sind es Spekulationen – aber mit dem nahenden Konklave und der Auswahl eines neuen Papstes wird die Frage drängender: Ist der nächste Papst wirklich der letzte?
Ob Prophezeiung oder fromme Legende: Das Manuskript entfaltet in diesen Tagen eine spirituelle wie politische Symbolkraft, die tief in die Weltkirche hineinwirkt – und bei vielen Gläubigen eine Mischung aus Hoffnung und Furcht auslöst.
Die Welt schaut nun auf Rom – und auf das, was als Nächstes kommt.
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