Absurdes Klimaschutzprogramm: Regierung plant Methan-Messung bei Kühen und Förderung von „Low-Methane“-Kühen

Absurdes Klimaschutzprogramm: Regierung plant Methan-Messung bei Kühen und Förderung von „Low-Methane“-Kühen

Die deutsche Bundesregierung sorgt mit einem neuen Vorhaben für Aufsehen: Im Rahmen des „Klimaschutzprogramms 2026“ sollen Methanemissionen von Kühen gemessen werden. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft zu reduzieren. Doch die Pläne stoßen auf Kritik.

Methan: Ein unterschätzter Klimakiller

Methan, das vor allem durch die Verdauung von Wiederkäuern wie Kühen entsteht, ist ein hochwirksames Treibhausgas. Laut dem Umweltministerium verursacht die Landwirtschaft etwa die Hälfte der Methanemissionen in Deutschland. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) will nun mit einem „Furz-Radar“ die Emissionen genauer erfassen. Wie die BILD berichtet, orientiert sich das Konzept am neuseeländischen Modell, bei dem Kühe in sogenannten „GreenFeed“-Stationen oder mobilen Kammern untersucht werden.

Milliarden für den Klimaschutz

Das 331 Seiten umfassende Klimaschutzprogramm sieht jährliche Ausgaben von über zehn Milliarden Euro vor, finanziert aus dem Klimaschutzfonds. Neben der Landwirtschaft sollen auch Verkehr und Gebäude in den Fokus rücken. So plant die Regierung, ab 2035 nur noch Elektroautos zuzulassen und den Ausbau von Radwegen und Schnellladesäulen voranzutreiben.

Kritik an Symbolpolitik

Während die Regierung die Maßnahmen als notwendig für die Erreichung der Klimaziele verteidigt, sehen Kritiker darin Symbolpolitik. „Die Kosten tragen vor allem Landwirte und Verbraucher“, so ein Sprecher des Bauernverbands. Auch die geplante Förderung von „Low-Methane“-Kühen, die genetisch bedingt weniger Methan ausstoßen, wird skeptisch betrachtet.

Quellen: exxpress.at, BILD
Credits: APA

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