Ab Mittwoch (2. April) gilt für Reisende eine neue Regel: Ohne die sogenannte ETA (Electronic Travel Authorization) geht nichts mehr! Das System erinnert an die strengen US-Vorgaben und verlangt von Touristen, sich vorher online zu registrieren. Die Genehmigung wird direkt mit dem Reisepass verknüpft und kommt per Mail – wenn alles glatt läuft. Wer sich die Mühe nicht macht, darf weder in den Flieger steigen noch mit der Fähre übersetzen!
So viel kostet das neue Bürokratie-Monster
Bis zum 8. April kostet die ETA rund 12 Euro, danach werden fast 20 Euro fällig. Beantragen lässt sie sich über eine spezielle App, wo neben einem Passfoto auch ein aktuelles Selfie hochgeladen werden muss – Kinder ab neun Jahren eingeschlossen. Zudem müssen Reisende Fragen zu ihrem Job und eventuellen kriminellen Verstrickungen beantworten.
Hatten Sie jemals Ärger mit dem Gesetz? Wurden Sie gar wegen Kriegsverbrechen oder Terrorismus verurteilt?
Wer hier ins Schwitzen gerät, sollte die Koffer lieber gar nicht erst packen!
Die Fluggesellschaften nehmen die neue Regelung ernst. Lufthansa prüft die ETA bereits beim Online-Check-in und vor dem Boarding. Auch Easyjet und andere Airlines informieren ihre Kunden seit Wochen – wer also am Gate abgewiesen wird, hat schlicht nicht aufgepasst!
Was bringt das Ganze?
Offiziell dient die ETA der Sicherheit, doch Kritiker vermuten eine willkommene Geldquelle für die britische Regierung. Einreiseverweigerungen sollen so bereits vorab erleichtert werden. Immerhin: Die Genehmigung gilt zwei Jahre und erlaubt mehrere Besuche von bis zu sechs Monaten – perfekt also für Kurzzeitstudien oder ausgedehnte Shopping-Trips nach London.
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