Verurteilungen wegen Vergewaltigung: 53 Prozent der Täter Ausländer

Verurteilungen wegen Vergewaltigung: 53 Prozent der Täter Ausländer

Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ an Justizministerin Anna Sporrer zeigt einen deutlichen Anstieg bei den Verurteilungen wegen Vergewaltigung – und legt gleichzeitig einen hohen Anteil ausländischer Täter offen.

Die Zahlen aus der Anfragebeantwortung

Wie aus der Anfragebeantwortung an FPÖ-Abgeordneten Harald Schuh hervorgeht, wurden im Vorjahr 147 Personen wegen Vergewaltigung rechtskräftig verurteilt. Davon waren 53 Prozent ausländische Staatsangehörige. Bei der Aufschlüsselung nach Herkunft führen österreichische Staatsbürger mit 69 Verurteilungen die Liste an, gefolgt von Syrern (18) und Afghanen (11), dahinter folgen Polen und Rumänen mit jeweils sechs Verurteilungen.

Der Anteil im Bevölkerungsvergleich

Zur Einordnung dieser Zahlen lohnt ein Blick auf die grundsätzliche Bevölkerungsstruktur Österreichs: Zu Jahresbeginn 2026 lebten laut Statistik Austria rund 1,89 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Land, was einem Bevölkerungsanteil von 20,5 Prozent entspricht. Der in der Anfragebeantwortung ausgewiesene Anteil ausländischer Verurteilter bei Vergewaltigungsdelikten liegt damit deutlich über diesem allgemeinen Bevölkerungsanteil.

FPÖ fordert Asylstopp und Abschiebungen

FPÖ-Politiker Schuh nutzt die Zahlen für eine politische Forderung, betont dabei aber ausdrücklich, keine pauschale Verurteilung ableiten zu wollen: „Diese Zahlen dürfen nicht zu Pauschalverurteilung führen, sie sollten allen politischen Verantwortlichen aber die Augen für die Realität öffnen: Die illegale Masseneinwanderung birgt ein Sicherheitsrisiko insbesondere für Frauen und Mädchen, das nicht hingenommen werden darf!“ Konkret verlangt er einen „sofortigen Asylstopp“ sowie die „konsequente Abschiebung von Straftätern“: „Wer straffällig wird, sich an unseren Frauen brutal vergeht, der hat in diesem Land nichts verloren!“ Insgesamt fordert die FPÖ volle Gesetzeshärte bei schweren Sexual- und Gewaltdelikten, verstärkten Opferschutz sowie konsequente Abschiebungen verurteilter ausländischer Straftäter: „Wer wegen Vergewaltigung rechtskräftig verurteilt ist, muss die volle Konsequenz des Rechtsstaates spüren.“

Anstieg seit 2015

Die Anfragebeantwortung selbst verweist zudem auf einen längerfristigen Trend: Sowohl Anzeigen als auch Verurteilungen wegen Vergewaltigung sind seit 2015 deutlich angestiegen. Genauere Angaben zu den zugrundeliegenden Ursachen dieses langfristigen Anstiegs – etwa geänderte Anzeigebereitschaft, geänderte Rechtslage oder tatsächliche Fallzahlenentwicklung – enthält die veröffentlichte Anfragebeantwortung nicht.

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