Ravenna: Hafen blockiert Waffenlieferung nach Israel!

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Ravenna: Hafen blockiert Waffenlieferung nach Israel!

Der Adria-Hafen von Ravenna sorgt für Schlagzeilen: Zwei Lastwagen, beladen mit Sprengstoff, wurden am Donnerstag gestoppt. Ihr Ziel? Der israelische Hafen Haifa. Doch die Hafenbehörde verweigerte die Einfahrt – ein Schritt, der die ohnehin angespannte Lage weiter anheizt. Wie der Bürgermeister von Ravenna, Alessandro Barattoni, erklärte, geschah dies auf seinen Antrag hin, unterstützt von der Regionalregierung. „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie Waffen durch unser Land transportiert werden“, so Barattoni laut ORF.

Gewerkschaften im Streikmodus

Die Entscheidung fiel nicht aus heiterem Himmel. Italiens größter Gewerkschaftsverband CGIL hatte bereits zu einem landesweiten Halbtagsstreik aufgerufen. Ziel: Druck auf die Regierung von Premierministerin Giorgia Meloni auszuüben. Die Forderungen sind klar: „Stoppt alle Kooperationsabkommen mit Israel und erkennt den Staat Palästina an“, so die CGIL laut Euronews.

Sprengstoff aus Osteuropa?

Die brisante Ladung soll aus Tschechien stammen und über Österreich nach Italien gelangt sein. Laut dem Senator Marco Croatti von der Fünf-Sterne-Bewegung handelte es sich um Munition für die israelische Armee. „Das Gesetz 185 von 1990 verbietet den Transit von Rüstungsgütern in Konfliktgebiete“, betonte Croatti gegenüber der Nachrichtenagentur ANSA.

Politische Reaktionen: Meloni unter Druck

Außenminister Antonio Tajani versuchte, die Wogen zu glätten: „Es handelt sich nicht um italienische Waffen.“ Doch die Kritik reißt nicht ab. Die Opposition wirft der Regierung vor, indirekt die israelische Militäroperation im Gazastreifen zu unterstützen. Die Sicherheitsvorkehrungen für Meloni und ihre Minister wurden inzwischen verschärft, wie MarketScreener berichtet.

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