Das aktuelle Minister-Ranking der Lazarsfeld Gesellschaft, veröffentlicht von oe24.at, bringt für SPÖ-Chef Andreas Babler eine bittere Erkenntnis: Er ist der unbeliebteste Politiker der Ampelkoalition. Mit einem Saldo von -33 liegt er abgeschlagen auf dem letzten Platz. Doch wie konnte es so weit kommen?
Bablers Absturz: Zahlen, die schmerzen
Laut der Umfrage, an der 1.000 Wahlberechtigte teilnahmen, haben nur 14 % der Befragten einen positiven Eindruck von Babler. Dem gegenüber stehen satte 47 %, die ihn negativ bewerten. Diese Zahlen ergeben den schlechtesten Saldo aller Regierungsmitglieder. Wie oe24.at berichtet, ist Bablers Rolle als Vizekanzler und Medienminister offenbar nicht dazu geeignet, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen.
Linkspolitik ohne Rückhalt?
Babler, der sich als erklärter Linkspolitiker positioniert, scheint mit seiner Agenda nicht den Nerv der Wählerinnen und Wähler zu treffen. Seine Zuständigkeit für Medien und Wohnen, zwei hochsensible Themen, bringt ihm offenbar mehr Kritik als Anerkennung ein. oe24.at analysiert, dass Bablers politische Ausrichtung und sein Führungsstil innerhalb der SPÖ möglicherweise polarisieren und so zu seinem schlechten Abschneiden beitragen.
Vergleich: Marterbauer zeigt, wie es geht
Während Babler am unteren Ende des Rankings steht, zeigt Finanzminister Markus Marterbauer, wie man trotz schwieriger Zeiten punkten kann. Mit einem Saldo von -3 und 24 % positiver Zustimmung ist er der klare Gewinner des Rankings. Seine ruhige und kompetente Art wird von den Befragten geschätzt – ein Kontrast, der Bablers Schwächen umso deutlicher macht.
Was bedeutet das für die SPÖ?
Babler ist nicht nur Vizekanzler, sondern auch das Gesicht der SPÖ. Sein schlechtes Abschneiden im Ranking wirft Fragen über die Zukunft der Partei auf. Kann die SPÖ mit einem so unbeliebten Parteichef die nächste Wahl erfolgreich bestreiten? Wie oe24.at berichtet, könnte Bablers schwache Performance die gesamte Partei in Mitleidenschaft ziehen.
Credits: APA
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