Scheidung: Coldplay-Kuschelei kostet verheiratetem CEO jetzt 35 Millionen Euro

Scheidung: Coldplay-Kuschelei kostet verheiratetem CEO jetzt 35 Millionen Euro

Dieser Moment auf der „Kiss Cam“ des Coldplay-Konzerts wird so richtig teuer: Andy Byron (50), CEO des milliardenschweren KI-Unternehmens Astronomer, wurde bei einem Coldplay-Konzert in Boston in zärtlicher Umarmung mit Kristin Cabot (56), der Personalchefin seiner Firma, auf der Großleinwand gezeigt. Das Problem: Beide sind verheiratet – aber nicht miteinander.

In dem mittlerweile über 50 Millionen Mal geklickten Video ist zu sehen, wie Byron Cabot von hinten umarmt, während die Kamera des Konzertveranstalters das Paar einfängt. Coldplay-Frontmann Chris Martin kommentierte das Geschehen scherzhaft von der Bühne: „Oh, schaut euch die beiden an … Entweder sie haben eine Affäre, oder sie sind einfach nur sehr schüchtern.“

Die Reaktion des Paares war eindeutig: Schockierte Blicke, peinlich berührte Gesten, und schließlich das hastige Abtauchen aus dem Kamerabild. Lippenleser wollen gehört haben, wie Byron fluchte: „Verdammt, das bin ich“, woraufhin Cabot murmelte: „Das ist peinlich.“

Ehefrau zieht Konsequenzen

Byrons Ehefrau, Megan Kerrigan Byron, reagierte umgehend. Sie entfernte zuerst den Nachnamen „Byron“ von ihrem Facebook-Profil und löschte anschließend ihren gesamten Account. Auch ihr Instagram-Profil ist mittlerweile verschwunden. Unterstützende Nachrichten häuften sich online, ein User auf X (ehemals Twitter) schrieb: „Was für eine Klassefrau! Los, Megan – hol dir den Anwalt und das Geld!“

Letzteres könnte in der Tat beträchtlich sein: Das Vermögen von Andy Byron wird auf 60 Millionen Pfund (70 Mio. Euro) geschätzt. Sollte es zur Scheidung kommen, könnten bis zu 30 Millionen Pfund für seine Noch-Ehefrau fällig werden. Und das ist möglicherweise nur der Anfang.

Interne Untersuchung bei Astronomer

Brisant ist der Vorfall nicht nur privat: Beide Beteiligten sind Spitzenkräfte bei Astronomer, einem schnell wachsenden KI-Unternehmen mit Milliardenbewertung und globalen Expansionsplänen – inklusive neuer Niederlassung in London. Byron gilt als treibende Kraft hinter Cabots Anstellung im Oktober letzten Jahres, bei einem kolportierten Jahresgehalt von über 500.000 Pfund.

Nun kündigte der Aufsichtsrat eine formelle Untersuchung an. In einem Statement auf LinkedIn erklärte das Unternehmen:

„Unsere Führungskräfte sollen in Verhalten und Verantwortung ein Vorbild sein. Der Vorstand hat eine interne Prüfung eingeleitet und wird bald weitere Details bekanntgeben.“

Glaubwürdigkeit in Gefahr

Ob beruflich oder privat – für das Duo könnte der Schaden erheblich sein. Gerade in der Rolle der Personalchefin sollte Cabot mit den internen Vorschriften für Mitarbeiterbeziehungen bestens vertraut sein. Auf LinkedIn hatte sie noch von „vertrauensvollen Beziehungen auf allen Unternehmensebenen“ gesprochen und sich begeistert über „Gespräche mit Andy über die spannenden Möglichkeiten bei Astronomer“ geäußert.

Nun dürfte diese Euphorie verflogen sein – ebenso wie jegliche Diskretion. Der Moment, der ursprünglich für Schmunzeln im Stadion sorgen sollte, wird nun weltweit diskutiert. Die unfreiwillige Enthüllung ihrer vermeintlichen Beziehung dürfte die Karrieren beider Beteiligten empfindlich ins Wanken bringen.

Credits: Kiss-Cam Coldplay

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