Die Uhren werden heuer ungewöhnlich früh zurückgedreht. In der Nacht von Samstag, 24. Oktober, auf Sonntag, 25. Oktober, endet in Österreich die Sommerzeit – eine Stunde mehr Schlaf inklusive.
Um 3 Uhr wird es 2 Uhr
Wie „Heute“ berichtet, werden die Uhren um 3 Uhr früh auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht dauert damit eine Stunde länger, am Abend wird es dafür eine Stunde früher dunkel.
Warum das Datum wandert
Einen fixen Termin für die Zeitumstellung gibt es nicht. Die Normalzeit, umgangssprachlich Winterzeit, beginnt immer am letzten Sonntag im Oktober. Heuer ist das der 25. Oktober und damit der frühestmögliche Termin. Zuletzt war das 2020 und davor 2015 der Fall. Im Vorjahr wurde am 26. Oktober umgestellt, 2027 wird es mit dem 31. Oktober der spätestmögliche Termin sein.
Wer die Zeit vorgibt
Für die gesetzliche Zeit in Österreich ist das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) zuständig. Funkuhren stellen sich über den Zeitzeichensender DCF77 im hessischen Mainflingen bei Frankfurt automatisch um. Smartphones und Computer übernehmen die neue Zeit in der Regel selbst über das Netz.
Abschaffung liegt auf Eis
An der Zeitumstellung wird sich so bald nichts ändern. Das Europäische Parlament stimmte zwar bereits 2019 für ihr Ende, bei einer EU-weiten Online-Befragung hatten sich 84 Prozent der Teilnehmer für eine Abschaffung ausgesprochen. Im Rat der Mitgliedstaaten liegt das Vorhaben aber seit Jahren fest. Die Bundesregierung hat laut „Heute“ erst diese Woche per Verordnung festgelegt, wann die Sommerzeit in den Jahren 2027 bis 2031 beginnt und endet. Gedreht wird also weiterhin zweimal im Jahr.
Schlafforscher wollen die Winterzeit
Sollte die Umstellung doch einmal fallen, bleibt die Frage, welche Zeit gelten soll. Schlafforscher sprechen sich laut „Heute“ klar für eine dauerhafte Normalzeit aus, weil morgendliches Tageslicht den menschlichen Biorhythmus am besten unterstützt.
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