Schweizer Ermittler haben einen ungewöhnlichen Entführungsfall gelöst – die Opfer waren zwei Hunde: Laut Polizei wurde einem 59-jährigen Mann aus Schlieren bei Zürich vergangene Woche seine beiden Bolonka-Hunde gestohlen. Die Täter hinterließen ein Erpresserschreiben, in dem sie ein Lösegeld von einer Million Franken (1,05 Millionen Euro) für die Freilassung der kleinen Hunde forderten.
Doch anstatt zu zahlen, wandte sich der Hundebesitzer an die Polizei. Die Ermittlungen führten schließlich zur Festnahme eines 30-jährigen Norwegers am Flughafen Zürich, der unter dringendem Tatverdacht steht, an der Entführung beteiligt gewesen zu sein.
Weitere Spuren führten nach Polen, wo die Polizei am vergangenen Mittwoch einen 38-jährigen Verdächtigen verhaftete. Gleichzeitig konnten die entführten Bolonkas gerettet werden. „Die Hunde sind wohlauf“, bestätigte ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich. Am Freitag wurden sie ihrem Besitzer zurückgegeben, womit das Verbrechen ein glückliches Ende nahm.
Während der norwegische Verdächtige in der Schweiz in Untersuchungshaft sitzt, laufen in Polen Ermittlungen gegen den 38-jährigen mutmaßlichen Mittäter.
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