EILMELDUNG: Asbest-Causa – erste Zeugeneinvernahmen im Burgenland

EILMELDUNG: Asbest-Causa – erste Zeugeneinvernahmen im Burgenland

Die ungarische Staatsanwaltschaft ermittelt in der Asbest-Causa und hat ein Rechtshilfeersuchen an die österreichische Staatsanwaltschaft gerichtet. Im Burgenland fanden bereits erste Zeugeneinvernahmen statt.

Bezirkshauptmann Mag. Bubik sowie Thomas Freingruber, Geschäftsführer der Freingruber Schotter GmbH in Rechnitz, wurden am Montag vom Landeskriminalamt in Eisenstadt als Zeugen einvernommen. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Frau Mag. Petra Bauer bestätigte das Einlangen eines Rechtshilfeersuchens aus Ungarn. Mit dessen Durchführung wurde das Landeskriminalamt beauftragt. Die angeforderten Ermittlungshandlungen umfassen die Beschaffung von Unterlagen der Schotterwerksbetreiber sowie Zeugeneinvernahmen der Verantwortlichen.

Thomas Freingruber bestätigt Befragung

Auch Thomas Freingruber bestätigte gegenüber exxtra24, im Zusammenhang mit dem ungarischen Rechtshilfeersuchen vom Landeskriminalamt in Eisenstadt als Zeuge einvernommen worden zu sein.

Als Zeugen, nicht als Beschuldigte befragt

Beide Personen wurden als Zeugen und nicht als Beschuldigte einvernommen. Aus den Befragungen allein lässt sich kein strafrechtlicher Vorwurf gegen sie ableiten. Zum Inhalt der Einvernahmen und zu den Aussagen der Zeugen liegen der Redaktion bislang keine näheren Angaben vor.

Rechtshilfeersuchen aus Ungarn

Hintergrund der Befragungen ist ein Ermittlungsverfahren der ungarischen Staatsanwaltschaft in der Asbest-Causa. Diese hat ein Rechtshilfeersuchen an die österreichische Staatsanwaltschaft gerichtet.

Welche konkreten Sachverhalte die ungarischen Behörden untersuchen ist derzeit offen. Weitere Einvernahmen sollen laut exxtra24 folgen.

ÖVP erwartet Antworten auf IFG-Anfragen bis 22. Oktober

Auch bei den IFG-Anfragen zur Asbest-Causa steht ein Termin bevor: Nach Angaben der ÖVP sollen die behördlichen Antworten nach einer vierwöchigen Nachfrist bis zum 22. Oktober vorliegen. Dies habe eine Rückfrage der ÖVP bei den zuständigen Behörden ergeben.

Man werde die Antworten abwarten und anschließend genau analysieren, heißt es seitens der ÖVP.

Credits: Bild von KI generiert

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